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Heilpflanzen gegen Malaria: Traditionelle Medizin in Burkina Faso

Malaria wird in der traditionellen Medizin Afrikas mit Heilpflanzen behandelt. Laut eines Berichts des Gesundheitsministeriums von Burkina Faso, ist Malaria eine wesentliche Ursache für Kindersterblichkeit und eine Herausforderung für die Gesundheit der Bevölkerung.Trotz einer Fülle an Literatur, die von unterschiedlichen Institutionen zur Förderung traditioneller Medizin im Land herausgegeben wird, existiert kein pharmazeutisches Verzeichnis von Heilpflanzen gegen Malaria. Auch über ihre Qualität gibt es keine Dokumentation.

Ziel des appear-Projektes MEAMP ist es eine Dokumentation über Heilpflanzen und ihre Zusammensetzung gegen Malaria zu erstellen sowie dieses Wissen in akademischen Trainings weiterzugeben. Welche Pflanzen verwendet werden, wo man sie findet, wer sie zu Medizin verarbeitet und wie man sie schützten kann, wird unter anderem in der Radiosendung diskutiert.

Gäste: Dr. Aline Lamine Meda, Projektkoordinaotrin MEAMP; DI Elke Stinnig OeAD
Gestaltung und Moderation: Maiada Hadaia
Musik: Jamendo Triplexity Afro Blue, Afro Red
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Switi Sranan – Schönes Surinam



Surinam – bis 1975 Niederländisch Guayana – ist ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen. 90% der Bevölkerung leben in der Hauptstadt Paramaribo und auf einem schmalen Landstreifen entlang der Küste. Abgesehen von diesen besiedelten Orten besteht Surinam vorwiegend aus dichtem Regenwald, der der indianischen Bevölkerung und den Maroons – den Nachfahren ehemaliger entlaufener afrikanischer Sklaven – Lebensraum und Schutz bietet. Auch heute noch basiert die Ökonomie des Landes auf Exportagrarprodukten und auf Ausbeutung natürlicher Rohstoffe – wie Edelsteine, Gold, Öl, Bauxit etc. Das akustische Reisejournal von Andreas Obrecht führt in ein faszinierendes und kulturell reiches Land, in dem kreolische Magie und Spiritualität ebenso präsent sind wie nach wie vor nicht überwundene postkoloniale Strukturen.

Gestaltung: Andreas Obrecht
Musik: The Dada Weatherman – Song to Paris (aus dem Album „EarthQuakes & FailedMutations, Jamendo)
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Dharavi-Lebensrealitäten im Slum



Dharavi, ein zentraler Stadtteil Mumbais und eine der größten Armensiedlungen Asiens, beherbergt etwa 80 Gemeinschaften („Nagars“) unterschiedlicher Herkunft. Die BewohnerInnen leben auf engstem Raum und unter schlechtesten hygienischen Bedingungen zusammen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen indischen und österreichischen Wissenschaftler/innen und die Verknüpfung von Forschungsmethoden der Soziologie, Architektur und Stadtmorphologie haben zum Ziel, eine umfassende Kenntnis der ausgewählten Nagars und der Ansprüche der BewohnerInnen an ihren Lebensraum zu erlangen. Wie transdisziplinäre und transkulturelle Entwicklungsforschung in diesem KEF-Projekt funktioniert und über die Situation der Menschen vor Ort, wird in der Radiosendung diskutiert.

Gäste: Dr. Karin Raith, Architektin und Lehrende, Universität für angewandte Kunst Wien, Mag.arch Martina Spies, Architektin und Projektinitiatorin

Gestaltung und Moderation: Maiada Hadaia
Musik: Jamendo, Devia-Asian Sounds
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'Hilfe Hunger! Hungerhilfe!'

Ausreichende Ernährung ist neben dem Zugang zu sauberem Wasser, Kleidung, Behausung und Schutz vor Willkür und Gewalt ein fundamentales Grundbedürfnis. Obwohl das "Menschrecht auf angemessene Ernährung" 1976 völkerrechtlich verankert wurde ist es für rund eine Milliarde Menschen auf unserer Welt nicht einlösbar. Mangel- und Unterernährung sowie millionenfaches Hungern haben vielfältige Gründe und konnten bislang auch nicht durch die ambitionierten Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (MDGs) ausgemerzt werden.

Aber auch in "reichen" Ländern wie Österreich gibt es zusehends Menschen, die nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht hinreichend ernährt sind, um ein gesundes und aktives Leben führen zu können. Diese Form des Hungers lässt sich zwar nicht mit dem Hunger in beispielsweise afrikanischen Ländern vergleichen, er verweist aber darauf, dass in Zeiten der Krise immer mehr Menschen Schwierigkeiten haben, den täglichen Nahrungsmittelbedarf zu decken. Gäbe es den Hunger der neuen Armut nicht, gäbe es auch die Sozialmärkte nicht!

Gäste: Heidi Anderhuber, Leiterin des Vinzimarktes in Graz, und Max Santner, Leiter des Bereiches Internationale Hilfe beim Österreichischen Roten Kreuz.

Moderation: Anna Prix

Musik: Kilke ASllegro Molto from Haydn + Signe; Oursvince - Medieval acoustique; Shawn Bayern - The Bach Saloon (Jamendo)
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'Fische fallen vom Himmel...'

Wie einfach wäre das Leben, würde sich dieser Aberglaube, der in einigen Teilen der Bevölkerung Burkina Fasos verbreitet ist, bewahrheiten. Die Realität ist, dass Wasser und Fische knappe Ressourcen im westafrikanischen Land sind. Das appear Projekt SUSFISH hat sich unter anderem die nachhaltige Bewirtschaftung dieser kostbaren Güter zum Ziel gesetzt und wie die ForscherInnen mit transkulturellen und transdisziplinären Methoden aus Natur- und Sozialwissenschaften arbeiten, erzählen sie in dieser Sendung. Weiters berichten sie Aktuelles aus dem Projekt sowie über Land und Leben aus der Region.

Gäste: Gabriele Slezak, Institut für Afrikawissenschaften, Universität Wien; Andreas Melcher, Projektkoordinator, Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement , Universität für Bodenkultur (BOKU); Jan Sendzimir, Berater, International Institute for Applied Systems Analysis (IAASA)

Gestaltung und Moderation: Maiada Hadaia

Musik: Jamendo Divers
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