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Film als Kunst- und Kulturform: Entwicklung zwischen Eurozentrismus, Exotisierung und Engagement

Radiosendung vom 25.11.2016

























Im Rahmen der Filmtage „Wissen.Schafft.Entwicklung.“, die heuer in Kooperation mit dem
VIII. Mittelamerikanischem Filmfestival und dem this human world - Festival stattfinden, werden Dokumentationen gezeigt, die sich mit der Abholzung der Regenwälder, indigenem Widerstand, der in diesem Jahr ermordeten Umweltaktivistin Berta Caceres aus Honduras, dem Völkermord in Ruanda und den restriktiven Gesetzen für LGBTIQ Personen in Uganda beschäftigen.

Im Fokus dieser Sendung steht, neben den preisgekrönten Dokumentationen engagierter Filmemacher/innen und entwicklungsrelevanten Forschungsergebnissen, die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur als intellektuelle und transkulturelle Begegnungsräume im Spannungsfeld zwischen Eurozentrismus, Exotisierung und Engagement.

Mit den Veranstalter/innen der renommierten Filmfestivals gehen wir den Fragen nach ob und inwieweit Film als Kunst- und Kulturform Entwicklung beeinflussen kann und wie sich Akteur/innen in diesem Spannungsfeld bewegen.

Mittels der Filmtage machen die Kommission für Entwicklungsforschung und das Hochschulkooperationsprogramm der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (KEF/APPEAR) entwicklungspolitische Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Nach den gezeigten Dokumentationen diskutieren renommierte Wissenschaftler/innen und KEF/APPEAR Projektpartner/innen über ihre Erfahrungen in den Regionen Mittelamerika und Ostafrika, und berichten über ihre Forschungsergebnisse zu den Themen Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung, auch aus Sicht der dort lebenden Bevölkerung.

Das offizielle Programm finden Sie hier und auf den Webseiten von KEF und APPEAR.

Gestaltung und Moderation: Maiada Hadaia (Verantwortlich für den Sendungsinhalt)
Gäste: Djamila Grandits, Leitung this human world - Festival
Dr. Enrique Bedoya, Leitung Mittelamerikanisches Filmfestival
Mag.a Anico Herbst, Programmkoordinatorin Mittelamerikanisches Filmfestival

Musik: Migala-Pietre; Xauen la banda del mono Titi-Miro al cielo tada via; Petite Viking-African dream. Nachzuhören auf Jamendo, einer Community für freie, legale und unlimitierte Musik, die unter Creative Commons Lizenzen veröffentlicht wurde.

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UN-Jahr der Hülsenfrüchte 2016 – die eierlegende Wollmilchsau?

Radiosendung vom 11.11.2016




2016 wurde von den Vereinten Nationen als das internationale Jahr der Hülsenfrüchte ausgerufen. Die FAO – die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen – hat es sich zum Ziel gesetzt, einer breiten Öffentlichkeit die Vorteile der Hülsenfrüchte als Proteinquelle zu vermitteln, deren Anbau, Produktion und Verbreitung nicht nur der Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit zugutekommt, sondern auch eine Reihe gesundheitlicher Vorteile für die Endverbraucher/innen mit sich bringt.

2016 ist aber auch das Jahr, wo es so viele Hungernde auf der Welt wie nie zuvor gibt. Nicht nur, aber besonders in Ländern des globalen Südens ist das ein massives Problem. Der Begriff Ernährungssicherung umfasst jedoch weit mehr als nur die Verfügbarkeit und den Zugang zu Nahrung. In dieser Sendung wollen wir uns mit Ernährung in Ihren unterschiedlichen Facetten befassen. Ist Hunger oder Mangelernährung immer ein Problem von Armut und fehlender Nahrung generell? Welche ethischen Aspekte spielen in der Welternährung eine Rolle? Was braucht der Mensch wirklich, können Hülsenfrüchte die hohen Erwartungen erfüllen – handelt es sich bei ihnen um die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau? Und welche Rolle in alledem spielt die Lebensmittelindustrie?

Gestaltung und Moderation: Doris Bauer (Verantwortlich für den Sendungsinhalt)
Im Interview:
Dr. Friederike Bellin-Sesay, Ernährungswissenschafterin, Universität Gießen und Universität Wien
Gäste:
Mag. Erwin Lengauer, Bioethiker, Koordinator des Projekts „Interdisziplinäre Ernährungsethik“ der Universität Wien
Mag. Brigitte Reisenberger, Geschäftsführerin von FIAN Österreich

Musik: Captain AdHoc & The Spradic Sinners - The Monkey Kingdom. Nachzuhören auf Jamendo, einer Community für freie, legale und unlimitierte Musik, die unter Creative Commons Lizenzen veröffentlicht wurde.

Die Beiträge des Poetry Slams wurden vom Veranstalter C3 - Centrum für internationale Entwicklung zur Verfügung gestellt. Zu hören sind Markus Köhle, Lisa Lehner, Janea Hansen und Mieze Medusa.

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Connecting the World? Zugang, Gendergap und Chancen in „ICT4SDG“

Radiosendung vom 28.10.2016








































Der Euphorie und den Potenzialen einer vernetzten Welt steht die digitale Kluft im Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien für nachhaltige Entwicklung (ICT4SDG) nicht nur in Zahlen gegenüber: Laut einer aktuellen Statistik der internationalen Fernmeldeunion (ITU) ist, nicht überraschend, der Großteil der Nutzer/innen in industrialisierten Ländern. Für fast 60 Prozent der Weltbevölkerung ist der Zugang gar nicht oder nur eingeschränkt gegeben. Diese Ungleichheit trifft insbesondere Frauen, denn die Nutzung von Technologien, spielt sich immer vor dem Hintergrund sozialer Prozesse und Machtverhältnisse ab. Frauen haben weltweit weniger Möglichkeiten das Internet und seine Technologien zu nutzen und in den sogenannten Entwicklungsländern macht die stärkere Abhängigkeit der Frauen von Männern auf unterschiedlichen Ebenen, eine Überwindung der Kluft weit schwieriger. Welche Ursachen stehen hinter diesen Diskrepanzen und welche Chancen und Risiken verbergen sich hinter dem Ziel, die Welt zu digitalisieren?
Anhand von Beispielen aus dem neuen APPEAR Projekt SCARA (Strengthening Capacities for Agricultural Education, Research and Adoption in Kenya) und aus der Praxis einer Expertin für Nachhaltigkeit wird in dieser Sendung versucht, diese und andere Fragen zu erörtern.

Gestaltung und Moderation: Maiada Hadaia (Verantwortlich für den Sendungsinhalt)
Gäste:
Dipl.-Ing.in Dr.in Bente Knoll, Geschäftsführerin und Gesellschafterin, Büro für nachhaltige Kompetenz , Lektorin
Dipl.-Ing. Dr. Dominik Ruffeis, Universität für Bodenkultur
(Kulturtechnik und Wasserwirtschaft)
, SCARA APPEAR Projektkoordinator (Österreich)
Dipl.-Ing.in Alexandra Strauss-Sieberth, Universität für Bodenkultur Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, SCARA APPEAR Projektmitarbeiterin

Musik:Xauen,la banda del mono Titi Miro al cielo Todavia; JAY MARTINEZ Mar y Cadiz; TIQUIPLAS ASUMELO; Matti Paalanen Bossa nova loop. Nachzuhören auf Jamendo, einer Community für freie, legale und unlimitierte Musik, die unter Creative Commons Lizenzen veröffentlicht wurde.

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Networking à Dakar – Ein Gespräch mit Margit Niederhuber über ihr neuestes Stadtportrait

Radiosendung vom 14.10.2016























Networking à Dakar ist ein Buch über die Menschen in Dakar und ihre Sichtweisen auf die Stadt – herausgegeben von Margit Niederhuber und Ina Thiam, einer senegalesischen Fotografin. Zu Wort kommen viele Kulturarbeiterinnen und Kulturarbeiter, Künstlerinnen und Künstler, Hip-Hopperinnen und Hip-Hopper, Schriftstellerinnen, Journalistinnen, DJanes, Verkäuferinnen, ein Imam, Aktivisten und Frauenrechtlerinnen und viele mehr. Es ist das vierte Buch über afrikanische Metropolen - Nairobi, Maputo, Johannesburg und jetzt Dakar - erschienen im Mandelbaum Verlag, zweisprachig auf Deutsch und auf Französisch.
In dieser Sendung erzählt die Autorin Margit Niederhuber über Networking à Dakar. Außerdem werden Ausschnitte aus dem Buch von Mercedes Echerer und Marie Christiane Nishimwe gelesen, basierend auf einem Mitschnitt der Buchpräsentation vom 11. Februar 2016 in der Brunnenpassage in Wien.

Gestaltung und Moderation: Petra Pint
Übesetzung F/D: Maiada Hadaia

Musik: Juanitos-Black Samba; Tortue-Super Sonic; Daan Hendriks-More Afro; Barcelona Afrobeat International Orchestra-Barcelona Afrobeat. Nachzuhören auf Free Music Archive (FMA) , einer Community für freie, legale und unlimitierte Musik, die unter Creative Commons Lizenzen veröffentlicht wurde.

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Die unterschiedlichen Gesichter von Flüchtlingsszenarien...

...und deren individuelle und kollektive Verarbeitung

Radiosendung vom 30.09.2016




Als vor gut einem Jahr die ersten großen Flüchtlingsgruppen nach Europa kamen, haben sich zehntausende Menschen innerhalb kürzester Zeit zusammengefunden und auf unterschiedlichste Weise geholfen, mit der Situation umzugehen. Viele davon sind selbst vor Ort auf Bahnhöfen und Grenzübergängen im Einsatz gewesen, um den Flüchtenden mit Nahrung, Kleidung, Decken, Expertise, Trost und Rat zur Seite zu stehen, oft wochen- und monatelang, Tag und Nacht. Viele sind dabei nicht nur an, sondern auch weit über ihre Grenzen gegangen. Das führte dazu, dass nicht nur für traumatisierte Flüchtlinge psychologische Betreuung notwendig wurde und ist, sondern auch für viele der Helfer/innen.
Aber nicht nur in Großstädten oder an Grenzübergängen haben sich freiwillige Initiativen formiert. Auch in kleineren und größeren Gemeinden, wo Flüchtlinge untergebracht waren und sind, so z.B. in Klosterneuburg, wo die Initiative „Klosterneuburg hilft“ ins Leben gerufen wurde. Viele der ehemals „Hilfsbedürftigen“ engagieren sich inzwischen auch selbst und unterstützen andere.

In dieser Sendung wollen wir uns unterschiedlichen Gesichtern und auch Rollen zuwenden, die in Flüchtlingsszenarien zu finden sind. Wir sprechen mit Gabi Peissl von dem Verein „Klosterneuburg hilft“, mit Isaias Costa, der u.a. als Psychotherapeut Hilfe für Flüchtlingsbetreuer/innen anbietet und mit Mahmoud Otri, der vor gut einem Jahr aus Syrien nach Österreich geflüchtet und inzwischen auch selbst engagiert bei „Klosterneuburg hilft“ tätig ist.

Gestaltung und Moderation: Doris Bauer (Verantwortlich für den Sendungsinhalt)
Gäste: Gabi Peissl und Machmoud Otri von "Klosterneuburg hilft"; Dr. Isaias Costa, Physiker, Psychotherapeut, Gründer und Leiter des Therapiezentrum Gersthof.

Musik: The man in Washington-Every Type of Cloud, Fire and Clay; Bryyn-Morning Sunshine, Hydrogen; Fresh Body Shop-Mad Jungle. Nachzuhören auf Jamendo, einer Community für freie, legale und unlimitierte Musik, die unter Creative Commons Lizenzen veröffentlicht wurde.

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